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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Sport
MatsSundin#13 Offline

Deutscher Meister


Beiträge: 205

06.07.2003 13:16
10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Bei den NRW-Open in Dortmund

Rupprath und Völker gut in Form

Zwei Wochen vor dem Auftakt der Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona lieferten die deutschen Asse Thomas Rupprath und Sandra Völker bei den NRW-Open in Dortmund Testsiege ab.

Die deutsche Rekordlerin Sandra Völker gewann über 50 Meter Freistil in 25,40 Sekunden mit klarem Vorsprung vor ihrer Hamburger Klubkollegin Dorothea Brandt.
Völker, die sich bei der WM auf den Sprint konzentrieren will, verzichtet auf den ursprünglich vorgesehenen Start über 50 Meter Rücken am Sonntag (06.07.2003).


Sandra Völker siegte über 50 Meter Freistil.

Thomas Rupprath erzielte über 100 Meter Schmetterling 53,20 Sekunden und war nicht hundertprozentig zufrieden. "Der Wettkampf war durchwachsen. Ich wollte eine halbe Sekunde schneller sein, bin aber zu vorsichtig angegangen", sagte der 26-Jährige von der SG Bayer Wuppertal.

Auch Poleska überzeugte

Am Sonntag schwimmt Rupprath in Dortmund noch über 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Rücken. Von den übrigen Athleten aus dem deutschen WM-Team überzeugte vor allem die Krefelderin Anne Poleska über 200 Meter Brust in 2:28,54 Minuten vor der ebenfalls für Barcelona nominierten Frankfurterin Vipa Bernhardt.
Auf der gleichen Distanz dominierte bei den Männern Kamil Kasprowicz in 2:18,12 Minuten. Über 100 Meter Rücken gewann Steffen Driesen, WM-Dritter von 2001, in 56,47 Sekunden.
Altmeister Mark Warnecke siegte über 50 Meter Brust in 28,10 Sekunden. Über 200 Meter Freistil lag Lars Conrad in 1:50,64 Minuten vor Johannes Oesterling.

Michael Phelps schwimmt Weltrekord

Der US-Shootingstar Michael Phelps präsentiert sich zwei Wochen vor der WM in Barcelona beim Schwimm-Meeting in Santa Clara in blendender Verfassung.
Über 200 Meter schwamm der Phelps Weltrekord mit 1:57,94 Minuten und unterbot damit die "ewige Marke" des Finnen Jani Sievinen vom 11. September 1994. Sievinen war bei yden Weltmeisterschaften Rom 1:58,16 geschwommen.


Michael Phelps schwamm Weltrekord.

Der 18-Jährige nutzte das Internationale Schwimm-Meeting zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Barcelona, wo der junge Mann aus Baltimore gleich in mehreren Disziplinen als Favorit gilt. Bereits am Freitag hatte das Multitalent im Becken von Santa Clara über 200m und 100m Schmetterling Siege gefeiert.

von: http://www.sport.ard.de

Mats



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MatsSundin#13 Offline

Deutscher Meister


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14.07.2003 16:17
#2 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Steuer und Piper enttäuschen

Wels und Schellenberg springen zu Bronze

Die deutschen Meister Andreas Wels und Tobias Schellenberg haben zum Auftakt der WM in Barcelona Edelmetall für die deutschen Kunst- und Turmspringer gesichert.

Im Finale des Synchronspringens vom Drei-Meter-Brett gewann das Duo die Bronzemedaille. Besser als Wels und Schellenberg (334,44 Punkte) waren im Finale nur die Russen Alexander Dobroskok und Dimitri Sautin (369,18) und die chinesischen Titelverteidiger Tianling Wang und Feng Wang (343,29).


Wels und Schellenberg holen Bronze.

"Wir haben uns in der Sprungserie bewusst gegen das Risiko entschieden und das hat geklappt", sagte Wels.

Steuer und Piper enttäuschen

Eine erste Niederlage kassierten indes die deutschen Meisterinnen Christin Steuer und Anke Piper vom Berliner TSC. Das Duo schied als 14. von 16 Duos im Vorkampf im Synchronspringen vom Turm chancenlos aus.
"Das war gar nichts", kommentierte Sprungwart Walter Alt den Auftaktwettbewerb der Turmspringerinnen. Bundestrainer Lutz Buschkow aus Berlin hatte trotz einer Gehörgangentzündung von Christin Steuer an dem Duo festgehalten.

Chinesinnen holen Gold

Dabei hätten Ditte Kotzian und Annett Gamm als amtierende Europameisterinnen bereit gestanden. Auch die Tatsache, dass Steuer vier Tage nicht trainiert und ihre Teilnahme am Einzelwettbewerb abgesagt hatte, konnte den Coach nicht umstimmen.
Der Sieg im Synchron-Wettbewerb der Frauen vom Turm ging erwartungsgemäß an die Chinesinnen Lishi Lao und Ting Li mit 344,58 Punkten. Lauda Turkey und Lynda Dackiw (Australien/323,34) wurden Zweite vor Ewgenia Olschewskaja und Swetlana Timoschinina (Ukraine/300,12).


Schwimm-WM in Barcelona

Kamrau krault zu Bronze, Hein holt Silber

Toller Auftakt für die deutschen Schwimmer bei der WM in Barcelona. Bereits am ersten Tag gab es Grund zum Jubeln.

Mit Silber und Bronze über 5 Kilometer hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bei den Weltmeisterschaften in Barcelona am Sonntag (13.07.03) einen grandiosen Auftakt gefeiert. Nur 90 Minuten nach Bronze für die 24 Jahre alte Rostockerin Britta Kamrau holte der deutsche Meister Christian Hein aus Würzburg im Hafen von Barcelona sensationell Silber. "Das ist einfach grandios. Ich habe insgeheim auf eine Medaille gehofft, aber wirklich geglaubt habe ich daran nicht. Das ist der Wahnsinn", stammelte der Würzburger nach seinem sensationellen Schlussspurt. WM-Gold ging an den Russen Jewgeni Koschkarow.


Bronze für Britta Kamrau

Im Hafen von Barcelona gewann Britta Kamrau Bronze, schneller als die Rostockerin waren im ersten von sechs Langstrecken-Wettbewerben nur die erfolgreiche Titelverteidigerin Viola Valli aus Italien und Jana Pechanowa aus Tschechien.
"Es war ein superschweres Rennen, ich bin wirklich überglücklich mit Bronze", sagte die völlig erschöpfte Jurastudentin, als sie im Ziel von ihrem argentinischen Freund Augusto Corastein lang und innigst in den Arme geschlossen wurde. Platz sieben belegte Stefanie Biller (Nördlingen) in 57:08,6. Die Kunst- und Turmspringer mussten dagegen eine erste herbe Niederlage verkraften. Die deutschen Meisterinnen Christin Steuer und Anke Piper vom Berliner TSC schieden als 14. von 16 Duos im Vorkampf im Synchronspringen vom Turm chancenlos aus.


Sensationell Silber: Christian Hein

"Ich habe immer versucht, in die zweite Reihe zu kommen, selbst das ist mir nicht gelungen", berichtete Britta Kamrau: "Das Rennen war sehr schnell. Ich habe schon gedacht, dass ich die Medaille nicht mehr schaffe, aber ich habe alles gegeben. Das gibt mir Sicherheit, Kraft und Selbstbewusstsein für die meine restlichen Wettbewerbe." In Barcelona schwimmt sie auch die 10 und die 25 Kilometer: "Aber jetzt feiern wir erstmal die Medaille und meinen Freund." Augusto wurde am Sonntag 26 Jahre alt.
35 Schwimmerinnen gingen ins Wasser, noch nie war ein Langstreckenrennen bei Weltmeisterschaften so umfangreich besetzt. "Das ist einfach zuviel", kritisierte Kamrau: "Die Positionskämpfe sind von Anfang an sehr hart, vor dem Ziel fast brutal. Ich bin froh, dass es vorbei ist, ich bin völlig fertig." Auf der Insel Mallorca wartete man im Trainingslager der Schwimmer gespannt auf die ersten Resultate. "Das ist ein Auftakt, wie wir ihn uns gewünscht haben, ein positives Signal für das gesamte Team", sagte Teamchef Ralf Beckmann.

Annika Mehlhorn ist angeschlagen

Die am Vorabend im Palau Sant Jordi vor 10.000 Zuschauern feierlich eröffneten Weltmeisterschaften feierten bei fast 40 Grad Celsius an der Columbus-Säule vor den Ramblas die erste Siegerin der Titelkämpfe. Viola Valli war als Titelverteidigerin und große Favoritin ins Rennen gegangen. "Sie war die Schnellste, dagegen hatte ich keine Chance", gestand Kamrau. Trainer Christian Bartsch war trotzdem zufrieden: "Bei der letzten WM hatten wir nach dem ersten Rennen noch keine Medaille, jetzt haben wir sie. Das ist riesig für Britta und die Mannschaft."


Kraulte zu Bronze: Britta Kamrau

2200 Athleten aus 155 Nationen bedeuten Rekordbeteiligung bei den Weltmeisterschaften, Fernsehbilder werden in alle Teilnehmerländer übertragen. Neben den Langstrecken-Wettbewerben standen am Sonntag die ersten Konkurrenzen der Kunst- und Turmspringer, der Synchronschwimmerinnen und der Wasserballerinnen auf dem Programm. Die deutschen Schwimmer erreichen Barcelona nach dem Trainingslager auf Mallorca erst am kommenden Donnerstag.
Einziges Sorgenkind im Schwimmerlager ist zurzeit Annika Mehlhorn. Die WM-Zweite über 200 m Schmetterling laboriert an einer Sehnenscheidenentzündung am linken Fuß: "Ich weiß wirklich nicht, wie das gehen soll. Ich kann mich nicht vom Startblock abstoßen." Erwogen wird ein Start mit schmerzstillender Spritze.

Ergebnisse, Langstreckenschwimmen, 5 km, Frauen:

1. Viola Valli (Italien) 57:01,2 Min.; 2. Jana Pechanova (Tschechien) 57:03,9; 3. Britta Kamrau (Rostock) 57:06,4; 4. Jekaterina Seliwerstowa (Russland) 57:07,3; 5. Paula Wood (Großbritannien) 57:07,8; 6. Yurema Requena (Spanien) 57:08,2; 7. Stefanie Biller (Nördlingen) 57:08,6; 8. Edith van Dijk (Niederlande) 57:09,2

von: http://www.sport.ard.de

Mats



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Stoner Offline

Deutscher Meister


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14.07.2003 16:26
#3 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

In Antwort auf:
im Hafen von Barcelona

Das habe ich mich schon heute morgen gefragt... Ist das nicht ein bisschen eklig, so in einem schmuddeligen und versifften Hafenbecken zu schwimmen ?

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Tschau
Stoner
Operation Klassenerhalt: Noch 40 Punkte !

MatsSundin#13 Offline

Deutscher Meister


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15.07.2003 20:12
#4 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Das machen die Triathleten schon immer!

Mats



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Stoner Offline

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Beiträge: 242

16.07.2003 09:03
#5 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Dann sind die ja genauso eklig dran...
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Tschau
Stoner
Operation Klassenerhalt: Noch 40 Punkte !

MatsSundin#13 Offline

Deutscher Meister


Beiträge: 205

16.07.2003 18:25
#6 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Schwimmen & Turmspringen

Schwimm-WM in Barcelona

Silber für Maurer und Hein

Die deutschen Langstrecken-Schwimmer sind bei der WM in Barcelona gut in Form.

Langstrecklerin Angela Maurer aus Wiesbaden hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften über 10 km ebenso Silber geholt wie Christian Hein bei den Männern.
Tränen der Freude bei der WM-Zweiten Angela Maurer, Tränen der Enttäuschung bei Britta Kamrau: Die 24 Jahre alte Rostockerin scheiterte nach Bronze über 5 Kilometer am Mittwochmorgen (16.07.03) an der erfolgreichen Titelverteidigung über 10 Kilometer und belegte am Ende nur den fünften Platz.


Überschwänglich: Angela Maurer

Angela Maurer und der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) feierten derweil nach 1:59:51,1 Stunden im Hafenbecken vor dem Columbus Monument das dritte Edelmetall auf der Langstrecke. "Ich habe auf eine Medaille gehofft, dass es Silber geworden ist, überrascht mich selbst", sagte die 27 Jahre alte Wiesbadenerin, nachdem sie ihre italienische Freundin Viola Valli nach deren zweitem Gold von Barcelona (1:59:49,9) noch im Wasser innig umarmt hatte: "Ich freue mich mit Viola über ihren zweiten Titel."
Bronze holte die favorisierte Europameisterin Edith van Dijk aus den Niederlanden (1: 59:53,0). Die geschlagene Titelverteidigerin brauchte lange, um die Niederlage zu verarbeiten. "Natürlich bin ich enttäuscht, ich habe über 10 Kilometer mehr erwartet", gab Britta Kamrau zu. Trainer Christian Bartsch übte erste Selbstkritik: "Vielleicht war es taktisch falsch, Britta über alle Strecken zu melden. Wir werden das analysieren, aber eigentlich glaube ich, dass ich es nochmal so machen würde."

Christian Hein holt Silber über 10 km


Christian Hein holte Silber

Unterdessen hat der Würzburger Christian Hein drei Tage nach seinem zweiten Platz über 5 km auch die Silbermedaille im Langstreckenschwimmen über 10 km bei den Weltmeisterschaften in Barcelona gewonnen. Der deutsche Meister musste sich nur dem russischen Europameister Wladimir Diatschin geschlagen geben. Bronze ging an den Spanier David Meca.

Gamm und Piper im Halbfinale vom Turm

Bei den Turmspringern stehen Annett Gamm und Anke Piper im Halbfinale. Die sechsfache Deutsche Meisterin vom Dresdner SC belegte im Vorkampf unter insgesamt 39 Springerinnen den 12. Rang. Europameisterin Anke Piper vom Berliner TSC kam am Mittwoch auf Rang 18 und qualifizierte sich damit hauchdünn für das Semifinale der besten 18 am Nachmittag. Das Finale am Abend erreichen die 12 Besten des Halbfinales. Anke Piper war zum Auftakt der Titelkämpfe im Duo mit Christin Steuer im Vorkampf des Synchronspringens vom Turm chancenlos ausgeschieden.

Japan gewinnt Kombination der Synchronschwimmer

Japan hat die Premiere der neu eingeführten Kombination im Synchronschwimmen gewonnen. Mit 98,500 Punkten siegten die Asiatinnen vor den punktgleichen Teams aus den USA und Spanien (beide 97,333). Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) belegte mit 82,667 Zählern den 12. Platz.


Wasserball

Nach Auftaktsieg

Deutsche Wasserballer unterliegen

Deutschlands Wasserballer haben ihr zweites Vorrundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Barcelona verloren.

Aus eigener Kraft können Deutschlands Wasserballer nicht mehr ins Viertelfinale des WM-Turniers in Barcelona einziehen. Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) verlor am Mittwoch ihr zweites Spiel gegen den WM-Vierten Italien mit 8:11 (1:3, 2:2, 3:4, 2:2) auf der Anlage des Club Nautico.


Gewaltige Wurfauslage: Jens Pohlmann

"Wir hatten Angst in der Hose. Die Mannschaft war nicht so gut wie gegen Griechenland, die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel", sagte der enttäuschte Bundestrainer Hagen Stamm. "Wir haben in der Center-Verteidigung und in der Zonenverteidigung schwere Fehler begangen, und dann waren die Italiener schnell mit drei Toren weg. Das nimmt einer solchen Weltklassemannschaft keiner mehr ab."

Stamm befürchtet Mauscheleien

Bei einem noch ausstehenden Spiel gegen Außenseiter China befürchtet Stamm nun sogar "Absprachen zwischen Italien und Griechenland", die im letzten Gruppenspiel aufeinander treffen. Das Auftaktspiel der Vorrundengruppe C hatte die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm mit 9:7 gegen Griechenland gewonnen. Die Treffer für die deutsche Mannschaft erzielten Tobias Kreuzmann vom ASC Duisburg (3), Steffen Dierolf vom SV Cannstatt (2), Jens Pohlmann und Marc Politze vom Rekordmeister Spandau 04 sowie Heiko Nossek aus Esslingen. Die Italiener hatten ihr
erstes Spiel gegen China mit 15:4 gewonnen.
Deutschland fand von Beginn an kein Mittel gegen die druckvollen Angriffe der italienischen Profis, die ihre Chancen alle eiskalt nutzten. Die Entscheidung zu Gunsten der Squadra Azzurra fiel im dritten Viertel, als sie auf 9:6 davonzog.

Wasserballerinnen besiegen Hellenen

Die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft hat bei der Schwimm-WM in Barcelona gegen Angstgegner Griechenland einen 10:3-Sieg (3:1, 3:3, 4:2, 0:2) verbuchen können.


Stefanie Schindelbauer erzielte drei Treffer

Damit steht die Mannschaft von Bundestrainer Marcel ter Bals neun Jahre nach ihrem letzten WM-Auftritt bereits jetzt in der Zwischenrunde. Denn zuvor hatte das Team schon gegen Frankreich mit 15:5 gewonnen. Nächster Gegner der DSV-Vertretung ist am Donnerstag der WM-Vierte und Olympia-Zweite USA.

Trainer Marcel ter Bals zeigt sich zufrieden

Das Spiel gegen Griechenland war für die deutsche Mannschaft die wichtigste Partie in der Vorrunde. "Nach dem Sieg gegen Frankreich war ich optimistisch, dass wir es auch gegen Griechenland packen können. Die Mannschaft hat super gespielt", sagte der Bundestrainer. Gegen Griechenland hatten die DSV-Frauen bei der EM in Ljubljana noch 4:7 verloren. Die deutschen Tore erzielten Kapitän Stefanie Schindelbauer (3), Sabine Kottig (2), Ariana Rump (2), Barbara Bujka (2) und Lina Rohe.

von: http://www.sport.ard.de

Mats



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MatsSundin#13 Offline

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20.07.2003 20:31
#7 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Die deutschen Freistil-Damen holen Staffel-Silber

Goldener WM-Start für Hannah Stockbauer

Besser hätte der WM-Auftakt für die deutschen Schwimmer nicht verlaufen können: Hannah Stockbauer eröffnete die Wettbewerbe in Barcelona über 400 m Freistil mit dem ersten Titel für den Deutschen Schwimm-Verband. Die deutsche Freistil-Staffel der Damen gewann dazu noch Silber.

Auch Stockbauers Teamkollege Thomas Rupprath zeigte sich am ersten Wettkampftag der Schwimmer in bestechender Form. Der Neusser verbesserte den deutschen Rekord über 50 m Delfin gleich zweimal und qualizierte sich in 23,75 Sekunden souverän für das Finale. Für eine kleine Enttäuschung sorgte nur Annika Mehlhorn: Sie verpasste über 100 m Delfin das Finale deutlich, meinte aber: "Die Zeit war ganz okay, ich war gesundheitlich nicht auf der Höhe."


Thomas Rupprath mit Rekord ins Finale

Programmiertes Gold

Superstar Ian Thorpe startete mit dem programmierten Gold auf der 400-m-Freistil-Distanz und gewann in 3:42,58 Minuten deutlich vor seinem australischen Landsmann Grant Hackett und dem Rumänen Dragos Coman.


Kraftvoll zur Goldmedaille: Hannah Stockbauer.

"Wahnsinn, das ist einfach Wahnsinn, ich bin so glücklich. Ich fand es erstaunlich, dass ich die ersten 100 Meter schon so weit vorne war", war die erste Reaktion von Weltmeisterin Hannah Stockbauer. Die Mutter war in der Halle, der Vater fieberte zuhause vor dem Fernseher mit. Hannah Stockbauer zeigte vor 10.000 Fans eine Weltklasseleistung.

"Ich fühle mich sehr gut"

In 4:06,75 Minuten war sie trotz Fingerverletzung Schnellste, wehrte alle Angriffe der favorisierten Ungarin Eva Risztov und der Amerikanerin Diana Munz ab. "Ich fühle mich sehr gut, ich bin ein Wettkampftyp. Während des Rennens habe ich von meinem Finger nichts gemerkt", sagte Stockbauer, die ohne Schmerzmittel auskam: "Ich hatte Angst davor, dass mich das Medikament deppert macht."

Dallmann tut's leid

Nach der Silbermedaille über 4 x 100 m Freistil war die deutsche Startschwimmerin Petra Dallmann untröstlich: "Ich hab die Staffel verbockt, das tut mir leid. Ich bin total unzufrieden mit meiner Zeit." Antje Buschschulte nahm Platz zwei hinter den starken Amerikanerinnen dagegen nicht so tragisch: "Ich habe alles gegeben, wollte einfach mal sehen, was geht. Deshalb waren die letzten Meter ziemlich hart." Sandra Völker trauerte der verpassten Titelverteidigung ebenfalls nicht nach: "Silber ist doch super! Wir sind eine Super-Kraulstaffel und werden das auch immer bleiben."

Medaille knapp verpasst

Bis kurz vor Schluss lagen auch die deutschen Herren auf Medaillenkurs, verpassten schließlich als Fünfte nur um 22 Hundertstelsekunden das "Treppchen". Stefan Herbst musste sich erst auf den letzten Metern dem australischen Schlusschwimmer Ian Thorpe geschlagen geben, doch die Freude über den deutschen Rekord überwog eindeutig. Im Kampf um Gold gab es eine große Überraschung: Die klar favorisierten Amerikaner unterlagen den Russen mit dem "Zar" Alexander Popow.

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MatsSundin#13 Offline

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21.07.2003 20:21
#8 RE:10. Schwimm-WM in Barcelona! Antworten

Schwimm-WM in Barcelona: Rupprath ohne Medaille

Die Weltrekorde purzeln

Beim Weltrekord-Festival von Barcelona ist Thomas Rupprath nur auf Platz sechs geschwommen. Der Australier Matthew Welsh bewältigte die 50 Meter Schmetterling bei der WM hingegen in 23,43 Sekunden, so schnell wie noch kein Mensch zuvor.

Es war schön, dabei gewesen zu sein", sagte Rupprath, "ich habe mein Bestes gegeben." Für die Weltbestmarke Nummer zwei sorgte Leisel Jones in 1:06,37 Minuten bereits im Halbfinale über 100 Meter Brust.
Kosuke Kitajima sorgte dann für den dritten Streich. Der Japaner gewann die 100 Meter Brust in Weltrekordzeit von 59,78 Sekunden. Damit verbesserte er die alte Bestmarke des Russen Roman Sludnow (59,94) um 16 Hundertstelsekunden.


Thomas Rupprath verpasste den Sprung aufs Treppchen.

Hannah Stockbauer nahm einen Tag nach Gold über 400 Meter Freistil die Titelverteidigung über 1500 Meter in Angriff. "Es ist noch Luft drin", sagte die Erlangerin nach der drittbesten Vorlaufzeit. Für das Finale am Dienstag (22.07.03) prophezeite sie: "Es wird das schnellste Rennen aller Zeiten. Das wird ganz schön knapp werden."

"Das war recht hart"

"Das war recht hart, muss ich gestehen. Ich hatte mir das eigentlich einfacher vorgestellt", sagte Hannah Stockbauer nach den Vorläufen über 1500 Meter. Die 21-Jährige war nach ihrem Triumph erst kurz vor Mitternacht ins Hotel gekommen, musste eineinhalb Stunden bei der Doping-Kontrolle warten.
Um die Medaillen mitkämpfen will über die lange Distanz auch Jana Henke aus Potsdam, die im Vorlauf Rang zwei erreichte. Die 29-Jährige gab sich selbstbewusst: "Ich bin noch steigerungsfähig." Schnellste war die Chinesin Hua Chen.
Rupprath hat noch große Pläne. Über 50 Meter Rücken will er den Titel, über 100 Meter Schmetterling will er auf das Treppchen. "Ich kann schneller schwimmen", sagte der Wuppertaler nach den 50 Metern Schmetterling. Trainer Henning Lambertz: "Er hat sehr viel gewollt. Wir haben gesagt: Alles oder Nichts."

Buschschulte nun Topfavoritin

Ein sensationelles WM-Comeback feierte
Jenny Thompson. Nach zweijähriger Wettkampfpause nach Olympia in Sydney meldete sich die achtmalige Olympiasiegerin aus den USA mit 30 Jahren als Weltmeisterin über 100 Meter Schmetterling zurück.
Das Duell zwischen Australiens Superstar und Weltmeister Ian Thorpe und dem niederländischen Olympiasieger Pieter van den Hoogenband beherrscht die 200 Meter Freistil. Einen Tag nach seinem Triumph über 400 Meter musste sich Thorpe zumindest in Vorlauf und Halbfinale geschlagen geben. Der deutsche Meister Stefan Herbst (Leutzsch) scheiterte im Halbfinale, Lars Conrad (Hamburg) im Vorlauf.


Antje Buschschulte ist Favoritin auf Gold.

Antje Buschschulte (Magdeburg) unterstrich einen Tag nach Silber mit der Freistil-Staffel ihre Ambitionen über 100 Meter Rücken. Im Halbfinale siegte sie mit neuer persönlicher Bestleistung in 1:00:65 Minuten und gilt nun als Topfavoritin für das Finale am Dienstag (22.07.03).
Sarah Poewe meldete ihre Medaillen-Ansprüche über 100 Meter Brust mit deutschem Rekord (1:07,88 Minuten) im Halbfinale an. "Der Weltrekord von Leisel Jones hat mich schon irgendwie geschockt, aber so weit bin ich da ja auch nicht von weg", meinte Poewe selbstbewusst. Die Frankfurterin Vipa Bernhardt verpasste das Finale.

Van den Hoogenband siegt im "Vorspiel"

Ein sensationelles WM-Comeback feierte
Jenny Thompson. Nach zweijähriger Wettkampfpause nach Olympia in Sydney meldete sich die achtmalige Olympiasiegerin aus den USA mit 30 Jahren als Weltmeisterin über 100 Meter Schmetterling zurück.
Das Duell zwischen Australiens Superstar und Weltmeister Ian Thorpe und dem niederländischen Olympiasieger Pieter van den Hoogenband beherrscht die 200 Meter Freistil. Einen Tag nach seinem Triumph über 400 Meter musste sich Thorpe zumindest in Vorlauf und Halbfinale geschlagen geben. Der deutsche Meister Stefan Herbst (Leutzsch) scheiterte im Halbfinale, Lars Conrad (Hamburg) im Vorlauf.
Am Ende des Wettkampftages gewann Jana Klotschkowa souverän die Goldmedaille über 200 Meter Lagen. Die Ukrainerin benötigte 2:10,75 Minuten. Deutsche Schwimmerinnen waren nicht im Finale.

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